Familie Blatter

Freitag, 12. September

Bremgarten - Brünig - Grimsel - Simplon - Domodossola - Stresa - Alessandria - Genua (491 km)

09.58 Uhr: Bethli und Heinz betreten äh befahren den Startplatz. 09.59 Uhr: Myrtha und Heiri fahren ein. 10.00 Uhr: nichts - 10.01 Uhr: nichts 10.02: immer noch nichts - 10.03 Uhr: söllid emol cho!! 10.04 Uhr: ein grosser Karton, darunter eine BMW mitsamt Ursi und Fredy kurven um den Schwanenrank. Alles hat Platz gehabt, nur die Zahnstocher nicht (Hosenabeersatzgeld). Es kann losgehen. Nach dem Kaffeehalt oberhalb Giswil folgte im wahrsten Sinne des Wortes der erste Wermutstropfen. Petrus öffnete die Schleusen; über den Grimsel war es zudem neblig und arschkalt. Bei einem feinen Steak und einem Kaffee Baschi mit richtigem Schlagrahm kehrten die Lebensgeister zurück, sodass wir auch den Simplon problemlos bewältigten. Noch ein kurzer Zwischenhalt in Stresa und schon waren wir pünktlich in Genua. Die Fähre (Grande Navi Veloci) war auch schon da und im Nu hatten Heiri und Heinz ihre Töffs versorgt. Fredy musste eine Ehrenrunde drehen, weil er die falsche Rampe erwischte. Die Kabine hinterliess einen wesentlich besseren Eindruck als das Essen.


Samstag, 13. September

Genua – Palermo

Fähre:  Grande Navi Veloci

Nach einer ruhigen Nacht hiess es, sich die Zeit so gut als möglich zu vertreiben. Wer dann jedoch dachte, er könne die Fähre so schnell als möglich verlassen, hatte die Rechnung ohne Napoleon 2 gemacht. Zuerst die Passagiere ohne Fahrzeuge, dann die Trucks, die Autos auf Deck 3 und endlich unser Deck. Bei Fredy's Motorrad lag der Seitenspiegel defekt am Boden. Es sollte nicht das letzte Mal sein.  Die Fahrt durch ganz Palermo zum Hotel war abenteuerlich und ohne GPS wahrscheinlich eine unlösbare Aufgabe. Dafür entschädigte die unvergleichliche Aussicht auf Palermo für die mühsame Zufahrt.

Hotel: Bel3, Palermo (sehr zu empfehlen)


Sonntag, 14. September

Palermo - Bagheria - Termini - Cerda - Montemaggiore - Alia - Lercara - Prizzi - Corleone - Bolognetta - Misilmeri - Palermo (229 km)

Eigentlich war eine Tour entlang der Küste nach San Vito lo Capo geplant. Die über Nacht entstandene Schlechtwetterlage zwang uns jedoch umzudisponieren. Und die Routenänderung hat sich wirklich gelohnt, sind wir doch immerhin 5 Minuten trocken geblieben. Ein paar Dinge haben wir jedoch gelernt: 1.) Suche den Schutz nicht unter Bäumen. In Sizilien sind diese voller Schmutz. 2.) Besser geeignet ist da schon die Nähe einer Kehrichtdeponie. In Sizilien ist nie Entsorgungstag. 3.) In den Restaurants läuft generell der Fernseher. 4.) Das Schild "verbotene Fahrrichtung" ist nicht relevant, einfach ein bisschen das Tempo reduzieren. Und Heiri, das Schild stand wirklich nicht für "unsere" Strasse. 5.) Wenn Fredy sagt: eigentlich gefällt es mir hier gar nicht, dann bedeutet dies unweigerlich: Restaurant verlassen, auch wenn das Trinken schon bestellt und unterwegs ist.


Montag, 15. September

Palermo - Corleoni - Roccomena - Calatafimi - Fulgatore - Valderice - Custonace - San Vito lo Capo (206 km)

Vor unserer eigentlichen Tour machten wir uns noch auf die Suche nach einer BMW-Garage, um Fredy's havarierten Rückspiegel wieder auf Vordermann zu bringen. Noch einmal öffnete der Himmel seine Schleusen und natürlich hatten wir keine Gelegenheit, uns in den Schärmen zu retten. Lehre Nr. 5: eine Viertelstunde dauert in Sizilien 5x länger als bei uns. Auf dem Weg uns malerische Fischerdörfchen San Vito lo Capo lernten wir zudem, dass die Sizilianer den Abfall grundsätzlich am Strassenrand entsorgen und dass man vielleicht 2 Fahrverbotstafeln missachten kann. Die dritte sollte einem (sogar Heinz) zu denken geben. "Jetzt hesch de Dräck und 51gi!".  Dabei hat Myrtha die Motorräder am Morgen noch geputzt und Fredy und Heinz haben dies nicht einmal bemerkt.

Hotel Ghibli, San Vito Lo Capo


Dienstag, 16 September

San Vito lo Capo - Trapani - Marsala - Salemi - Santa Ninfa - Santa Margharita - Sciacca -Agrigento - Licata - Gela (340 km)

Zu Anfang der heutigen Etappe hatte sich Heinz wieder einmal eines seiner bekannten Fotoshootings ausgedacht. Ein malerische Szene bei San Vito lo Capo diente als Hintergrund. Dies gefiel der Pan European so gut, dass sie sich beharrlich weigerte weiterzufahren. Der zweite Fauxpas passierte Heinz, als er in Trapani einem Lastwagenfahrer deutete, er solle nach vorne fahren, damit Fredy nicht mehr blockiert ist. Dabei stand dieser schon längst fahrbereit da. Und wenn's zwoitelet (= astreines Freiämterdeutsch), so drittelet's: Das Navi leitete uns fernab von der eigentlichen Strecke zu einem Restaurant, das gerade renoviert wurde (dies war auch dringend nötig!). Dazwischen machte sich auch mal wieder der Rückspiegel von Fredy selbständig. Ein Schlagloch, und weg ist er. Wie ich dies wohl meinem Händler weismachen soll. Der glaubt mir noch weniger als Ursi. Im Hotel waren wir mehr als nur ein bisschen underdressed, feierte man doch ein Matrimonia. Dabei zeigten sich alle Gäste von 3 bis 30x3 von ihrer besten Seite. Kleider machen Leute.

Hotel Villa Peretti Gela


Mittwoch, 17. September

Gela - rund um den Aetna - Puntalazzo (266 km)

Der heutige Tag brachte uns zwei Gegensätze, wie sie deutlicher nicht sein könnten. Zuerst der Schmutz, ja man muss es deutlich sagen, der Dreck in den Strassen von Catania. Dann Natur pur auf dem Weg zum Aetna. Zuvor hatten wir noch einen freundlichen Kellner kennen gelernt, der uns noch Köstlichkeiten aus der Region mit auf den Weg gab. Dies hat Heinz im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen. Bethli hat sich natürlich mit ihm solidarisch erklärt. Die Suche nach dem Hotel war ein reines Spiessrutenfahren. Ein Wegweiser, nach 2 Kilometern der nächste, und immer wenn man dachte, dass man beim Hotel ist, folgte der nächste Wegweiser. Das Suchen hat sich jedoch gelohnt. Für einmal hiess es "Aussen nix, innen fix." Das Zmorge verdiente dann jedoch keinen Stern und das Buffet hätte auf unserem Tisch Platz gehabt.

Hotel La Pietra Antica o Munpuntalazzo


Donnerstag, 18. September

Puntalazzo - Taormina - Francavilla - Novarra di Sizilia - Milazzo - Messina - Villa San Giovanni (Fähre) - Salmi - Filadelfia (294 km)

Bethli hat sich Gottseidank wieder einmal durchgesetzt. Sonst hätten wir wahrscheinlich Taormina links liegen gelassen. Der Abstecher in dieses bizarre Städtchen hat sich nicht nur wegen der schönen Aussicht und der vielen Gelaterias gelohnt. Den von uns gewählten Weg nach Milazzo haben wahrscheinlich noch nicht viele Touristen befahren und auch wir haben uns ein paar Mal gefragt, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Auf den geplanten Besuch der Liparischen Inseln mussten wir dann aber mangels Fähre verzichten. In Messina wurden wir fündig und verluden unsere Motorräder nach einem richtigen Zug (Eisenbahn) für die Ueberfahrt nach Kalabrien. Nach 30 Minuten hatten wir die Strasse von Messina hinter uns und steuerten der Küste entlang direkt auf Filadelfia zu, wo uns Giulio (Mitarbeiter von Heinz) Hotelzimmer reserviert hatte. Der Wirt, ein Macho aus dem Bilderbuch mit überlangem Nagel am kleinen Finger, gab uns zu verstehen, dass man in Italien italienisch spricht. Er war ja lediglich 32 Jahre in Deutschland und in so kurzer Zeit lernt man natürlich kein Deutsch! Auch Barbara, Gotte von Giulio, war mehr als erstaunt über dieses Verhalten. Die Zimmer waren in Ordnung.

Hotel La Grotta, Filadelfia


Freitag, 19. September

Filadelfia - Lamezia Terme - Platania - Colosimi - Parco Nazionale Della Calabria - Visconte - Catanzaro - Filadelfia (194 km)

Für den heutigen Tag hatten wir uns eine kürzere Etappe vorgenommen. Sie führte uns in den kalabrischen Nationalpark. Am Abend führte uns dann Barbara in ein Restaurant, in dem man typisch italienisch nicht etwas von der Karte bestellt, sondern sich einfach gute Sachen auftischen lässt. Und sie waren wirklich gut. Vor allem Myrtha und Bethli mit ihren abartigen Geschmäckern kamen voll auf die Rechnung. Wir waren schon zu einem Zeitpunkt satt, da sich das Restaurant erst zu füllen begann. Die beiden Brüder von Barbara, die sich als Taxifahrer zur Verfügung stellten, staunten nicht schlecht, als sie uns schon um 21.30 Uhr wieder zurückfuhren mussten. Uebernachtet haben wir nochmals bei unserem Freund im Hotel La Grotta.


Samstag, 20. September


Filadelfia - Lauria - Casalbuono - Alfano - Omignano Scalo - Agropoli - Battipaglia - Salerno - Amalfiküste - Capacco Scalo (478 km)

Noch eine Woche verbleibt uns und wir sind noch immer zuunterst im Stiefel. Daher bolzten wir heute bis Lauria eine längere Strecke auf der A3 nordwärts. Von da an staunten wir einmal mehr über die herrliche Landschaft und die nur spärlichen Restaurants. Heinz versuchte zum x-ten Male ein Filetto al pepe verde" und wurde zum x-ten Male enttäuscht. In Capaccio Scalo fanden wir eine geeignete Bleibe (der Name des Hotels ist mir entfallen) und nutzten die verbliebene Zeit noch für einen Kurztrip an die Amalfiküste. Zurück im Hotel stellten wir fest, dass wir wieder einmal ein Hotel gewählt haben, in dem eine Hochzeit gefeiert wurde. Diesmal jedoch befand sich der Saal direkt unter unseren Schlafzimmern und die Musik spielte vor allem laut. Hilfsreceptionist Fredy besorgte uns unter der Hand die Schlüssel für Zimmer, die weit weg vom Rummel lagen.


Sonntag, 21. September

Capacci Scalo - Salerno - Amalfiküste - Fiasciano - Salofra - Avellino - Foggia - Manfredonia - San Giovanni Rotondo (414 km)

Etwas vom eindrücklichsten unseres Italientripps war sicher die Fahrt entlang der Amalfiküste. Unglaublich wie hier die Dörfchen in die Hänge und Felsen gebaut sind und der einmaligen Landschaft ein ganz spezielles Gesicht geben. Entsprechend gross war aber auch der Touristenandrang und selbst mit unseren Motorrädern kamen wir teilweise nur im Schritttempo vorwärts. Danach durchquerten wir Italien im Eiltempo und suchten in der Nähe von Manfredonia ein Hotel. Zufällig, d.h. dank GPS, stiessen wir auf die Ortschaft San Giovanni Rotondo. Auf einmal kamen uns ein Car nach dem anderen entgegen und wir dachten, dass hier ein Fest stattgefunden hat. Im Hotel hat uns der Inhaber mit grossem Stolz die Krippe mit in Ortosei geschnitzten Holzfiguren gezeigt. Das Spezielle daran ist, dass die Krippe im Essraum steht. Auch erklärt er uns, dass er einmal Pabst Benedikt bedient habe und seine Frau und er als letzter von Padre Pio getraut worden seien? Im Internet finden wir die Lösung: "San Giovanni Rotondo ist eine Stadt in der Provinz Foggia im italienischen Apulien. Nach dem mexikanischen Guadalupe ist San Giovanni Rotondo der zweitmeist besuchte Wallfahrtsort der Welt. Bis zu sieben Millionen Pilger reisen jährlich dorthin. Einer der bekanntesten Bürger von San Giovanni Rotondo war der vielverehrte und mittlerweile heilig gesprochene Padre Pio. Immer noch pilgern täglich zahlreiche Gläubige zur Krypta der Kirche Santa Maria delle Grazie, um an seinem Grabmal zu beten." Danke Wikipedia.

Hotel Parco del Marchesan, San Giovanni Rotondo


Montag, 22. September

San Giovanni Rotondo - Vieste - Termoli - Campo Basso - Isernia - Sulmona (416 km)

Wegen der Küstenstrasse von Manfredonia nach Vieste waren wir eigentlich in diese Region gefahren. Leider setzte ausgerechnet heute wieder Regen ein. Padre Pio meinte es nicht gut mit uns und einmal mehr mussten wir dafür büssen, dass wir Fredy mit auf die Reise genommen haben. Die Geschichte des Tages ist schnell erzählt. Bei Termoli haben wir die Aufmerksamkeit von ein paar streunenden Hunden erregt und der Rückspiegel von Fredy's BMW machte sich wieder einmal selbständig (nein, das kann ich nicht glauben). In Sulmona legten wir bei der Hotelsuche vor allem Wert auf eine warme Dusche, weil es auf den letzten Kilometern in den Abruzzen empfindlich kalt wurde.

Hotel Santa Crocce Sulmona


Dienstag, 23. September

Sulmona - l'Aquila - Rieti - Terni - Todi - Orvieto - Chiusi (289 km)

Die Richtung war klar: Nord. In der Toskana war mildes Wetter angesagt. Beim Mittagshalt in Todi durften wir zum guten Essen die schöne Aussicht über Umbrien geniessen. Auch ohne einen Tropfen Alkohol getrunken zu haben, fanden wir uns danach in den engen Gassen nur schwer zu recht. Komfortabel führte uns dann ein Lift vom Städtchen zum Parkplatz. In Chiusi wollten wir eigentlich nur einen Kaffeehalt machen, weil die Wirtsleute dann aber sehr waren, schlugen wir unvermittelt unsere Zelte auf. Dies auch, weil wir hier bei einem Ausfall unserer Motorräder auf die unzähligen alten Vespa's hätten umsteigen hönnen. Und noch eine Erfolgsmeldung am Rande: das Filetto al pepe verde war wirklich ein Filet.

Hotel Rosati Chiusi


Mittwoch, 24. September

Chiusi - Castiglione del Lago - Montepulciano - Montalcino - Asciano - Siena - San Gimignano - Volterra - Massa Marittima (288 km)

Die Idee von Heinz, zuerst einen Abstecher an den Lago di Trasimeno zu machen, hat sich gelohnt. Wegen des Wochenmarktes war die Zufahrt gesperrt und der See nur von weitem zu sehen. Auch Montepulciano war für motorisierte Besucher gesperrt. So verblieben also noch Siena und San Gimignano, wo wir auch mit offenen Armen empfangen wurden. Aber auch hier waren wir nicht die einzigen Touristen. Trotzdem hat sich der kurze Besuch allemal gelohnt. Ab Volterra konnten wir wieder einmal beweisen, dass wir totz voller Ladung zügig in die Kurven fahren. Dank den Connections unseres Leader's haben wir in Massa Vecchia eine akzeptable Bleibe gefunden. Gottseidank gab es ein Einheitsmenue: Pizza. Das hatten wir ja in den letzten Tagen noch nie!

Pensione Massa Vecchia, Massa Marittima


Donnerstag, 25. September

Massa Marittima - Follonica - Massa Marittima - Follonoca - Massa Marittima - Tatti - Roccostrada - Monciano - Massa Marittima (214 km)

Der Morgen begann mit einer (berechtigten) Standpauke Heiri's. Mit diesen Pneu's fahre ich nicht in die Schweiz. Wenn wir in eine Polizeikontrolle kommen, müssen wir die Motorräder stehen lassen! Von Mechaniker Fabrizio erhielten wir die Adresse einer Pneubude in Follonica. Also nichts wie hin. Dort stellte sich heraus, dass der von Heinz bzw. von dessen Hinterrad benötigte Pneu nicht an Lager ist und die Beschaffung bis 16 Uhr dauert. Gut, dann können wir noch einen Abstecher nach Elba machen. Die Hotelsuche war von einem Misserfolg zum anderen geprägt und schliesslich landeten wir im Hotel Girifalco in Massa Marittima. Bethli und Heinz waren in diesem Hotel schon einmal vor etwa 15 Jahren abgestiegen. Seither hat sich nichts, aber auch gar nichts am Hotel geändert. Elba mussten wir nun zugunsten einer kurzen Toskanatour opfern, von der Ursi nichts mitbekam, weil sie schon ein Stuggeron intus hatte. Am späten Nachmittag war dann für Heiri und Heinz Pneuwechsel angesagt. Der Mechaniker vom Pneuhaus Balducci Gomme erledigte diesen Auftrag äusserst professionell.

Hotel Girifalco, Massa Marittima


Freitag, 26. September

Massa Marittima - Follonica - Pisa - Lucca - Piagone - Prevepelago - Modena - Sirmione - Brenzone (485 km)

Nach einer langweiligen Fahrt über die Autobahn gelangten wir nach Lucca und von da über den Passo Abetone nach Modena. Auf der Passhöhe sank das Thermometer auf gerade mal 6 Grad und an der feuchtnassen Luft hatten nicht nur die Frauen zu gnagen. Wir wurden dafür mit gutem Wetter in Sirmione am Gardasee, einer riesigen Auswahl an Gelati und Harleys in Hülle und Fülle entschädigt. In Bresanzone haben wir ein preiswertes Hotel direkt am See gefunden und nach etwas Bitti Bätti sogar noch ein Nachtessen erhalten.

Hotel Du Lac, Brenzone


Samstag, 27. September

Brenzone - Riva del Garda - Molveno - Cles - Passo Tonale - Passo Aprica - Puschlav - Berninapass - Julier - Chur - Bremgarten (490 km)

Letzter Tag. Im Gardasee tummelten sich schon ein paar Freaks auf den Surfbrettern. Uns wäre es definitiv zu kalt. Beim Mittagshalt in Le Prese erhält Heinz endlich das Filetto al pepe verde, wie er es sich vorstellt. Ein letzter Halt im Heidiland, um uns aufzuwärmen. Das letzte Föteli wird von Ursi und Fredy in einem Tunnel am Walensee geschossen. Es wird hoffentlich ein nicht zu teures werden. Und schon ist die Sizilientour Vergangenheit. Es hat gepasst. 5250 Kilometer lang.